Viele Mittel sind "gut", nur zwei versagten

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Zeitschrift "test", 7/2015
Sonnenschutzmittel

Egal, ob klassische Milch, Pumpspray oder Aerosol: Die meisten der geprüften Produkte schützen "gut" vor schädlichen ultravioletten Sonnenstrahlen und halten die Haut feucht. Doch ein Vergleich lohnt sich, denn die Preisunterschiede sind groß. Die Stiftung Warentest hat 19 Sonnenschutzmittel mit den Sonnenschutzfaktoren 30 und 50 untersucht. Die Preise reichen von 1,16 bis 19,90 Euro pro 100 ml. Zwei Produkte sind "mangelhaft", zwei schneiden mit der Note "Befriedigend" ab.

Die beiden vergleichsweise teuren Produkte von Eco und Tiroler Nussöl für 19,90 Euro und 15,30 Euro pro 100 ml schneiden „mangelhaft“ ab. Die Eco-Sonnenlotion erreicht nicht den geforderten UVA-Schutz. UVA-Strahlen können die frühzeitige Hautalterung und Falten fördern. Langfristig können UVA- und UVB-Strahlen zu Hautkrebs führen. Tiroler Nussöl fiel beim Konservierungsbelastungstest durch. Dabei prüfen die Tester, wie gut die Produkte mit Keimen fertig werden.

Je nach Hauttyp können Verbraucher den für sich passenden Sonnenschutzfaktor wählen. Doch ein hauttypgerechter Faktor allein reicht nicht aus. Um rundum geschützt zu sein, sollten Groß und Klein Sonnenschutzmittel großzügig auftragen und regelmäßig nachcremen, vor allem nach jedem Baden und bei starkem Schwitzen. Das gilt auch für die als wasserfest gekennzeichneten Produkte.

Der ausführliche Test Sonnenschutzmittel erscheint in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 26.06.2015 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/sonnenschutz abrufbar.

Quelle: www.test.de



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